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Wirklichkeiten

Der Begriff „Wirklichkeiten“ stammt von Otto Breicha und bildet den Titel einer Ausstellung der Künstler Wolfgang Herzig, Martha Jungwirth, Kurt „Kappa“ Kocherscheidt, Peter Pongratz, Franz Ringel und Robert Zeppel-Sperl in der Wiener Secession im Jahr 1968. Ganz im Gegensatz zu den gleichzeitig wirkenden Malern der Wiener Schule des Phantastischen Realismus, aber fasziniert von der „Art Brut“, geht es hauptsächlich um eine Neupositionierung innerhalb der inzwischen verschiedensten Ausprägungen von Abstraktion. Martha Jungwirth erinnert sich an die Ausstellung von 1968: „Wer auf der Höhe der Zeit war, war Konzeptkünstler. In dieser Situation ist da durch die „Wirklichkeiten“ ganz schön viel an Malerei passiert, und die Ausstellung war ein Beweis, dass noch durchaus gemalt und gezeichnet werden kann – und zwar sehr gut.“

Entnommen aus: Wirklichkeiten, Gegen den Zeitgeist der End-80er, Katalog zur Ausstellung des Zuccone-Kunstforums 28.01.-03.03.2023.

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